Vor kurzem veröffentlichte die Nachrichtenagentur der Iranischen Revolutionsgarde das Bild eines Raketentest welches sich erst nach vielfacher Veröffentlichung als manipuliert herrausstellte. Diesen Umstand nimmt der amerkanische Blogger und Filmemachen Morris Errol als Anlass die Diskussion über Bild und Realität neu zu betrachten.

Often we make a comparison between something that we believe is real and something that we believe is fake. I guess the moral of the story is we should always consider the possibility that we may be comparing something fake with something else that is fake. (Quelle)
Es zeigt sich sehr deutlich, dass die Diskussion um Bildfälschung nicht ohne die Diskussion um den Kontext eines Bildes zu führen ist. So kann auch ein komplett reales Bild allein durch eine Bildunterschrift zu einer realitätsverzerrenden Waffe werden. Die Frage über die Realität von Medien allgemein und Bildern im speziellen bleibt aktuell. Und woran liegt das alles? Denken wir denn immer noch jedes Bild wurde von irgendwem gesehen?

Kommentare
Auch für digitales Filmmaterial wird das mit dem Verändern immer leichter: http://grail.cs.washington.edu/projects/videoenhancement/videoEnhancement.htm