Alles von: nele

Weltsicht 2.0

Von der Ansicht zur Aufsicht – Ein Perspektivenwechsel

Die zunehmende Anzahl (wenig informativer) Pressebilder aus der Vogelperspektive, bestärkt Jennifer Allen in der These, dass sich in Zeiten der Google-Kartographie und GPS-Verortung unsere Sicht der Dinge von einer statischen Zentralperspektive zu einer dynamischen Vogelperspektive wandelt. Mehr zur Aufsicht als symbolischer Form des 21. Jahrhunderts in ihrem Artikel That Eye, [...]

Medienamateure im Netz

Die Universität Siegen diskutierte auf ihrer Konferenz »Medienamateure« jüngst den Einfluss von Laien auf die visuelle Kultur – und zwar sowohl rückblickend als auch hinsichtlich unserer gesteigerten digitalen Aktivität. Die zugehörige Seite, bietet einige interessante Links zum Thema Amateurfilm, -fotografie & – funk.

Weimar International

An der Bauhaus Universität Weimar eröffnet am 02.06.2008 das Internationale Kolleg für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie, IKKM. Seine Direktoren, Prof. Dr. Lorenz Engell und Prof. Dr. Bernhard Siegert, laden jeweils Gastwissenschaftler ein, die die Beziehung von Menschen und Dingen einer technisierten Medienkultur erforschen. Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie sollen dadurch näher zusammenrücken. 
Auf die Eröffnung folgen Opening Lectures derzeitiger sowie [...]

Schöne, neue Wissenschaft

Charité, LMU und das Londoner »Institute of Neuroethetics« schlagen neue Wege ein; gemeinsam feierten sie am 8. Mai die Gründung der »Association of Neuroesthetics«. Neuroästhetik setzt sich mit den biologischen Grundlagen ästhetischer Wahrnehmung auseinander. Die Gemeinschaft möchte nun einen Dialog zwischen Kunst und Neurowissenschaften etablieren, indem sie Ausstellungen und Forschungsprojekte organisiert, bei denen Künstler und [...]

Einleitung & Inhaltsverzeichnis

Im Kapitel Was mit Medien geht es zunächst um die Frage, was Medien eigentlich sind!
Alles Medium oder was? begibt sich dafür per ›Navi‹ auf die Spuren Fritz Heiders – in eine Theoriewelt fernab von Massenmedien oder Medientechnik, dafür aber mit System und aisthetischem Leerstoff. In Mein Medium und ich erfahren wir, Marshall-Prothesengott-McLuhan sei Dank, weshalb [...]

2.1 Ich sehe was, was du nicht siehst

- nach konstruktivistischer Spielart
»Die Wolken? Du bist doch bescheuert, es gibt keine roten Wolken!«
»Wohl! Schau doch!«
»Farbenblind bist du! Das ist doch nicht rot!«
»Natürlich ist das … oh … äh, aber gerade war es wirklich rot! Ich schwör’!«
»Maaaaaama, Paul mooogelt!«
Terror auf der Rückbank statt ruhiggestelltem Nachwuchs – Ich sehe was, was du nicht siehst stiftet grundsätzlich [...]

»Was ist ein Medium?«

Um diese Frage drehte sich Dezember 2005 eine hochkarätige Tagung in Weimar. Auf formatlabor.net finden sich die sehenswerten Antworten namhafter Medienwissenschaftler wie Natascha Adamowsky, Lorenz Engell, Wolfgang Ernst, Elena Esposito, Wolfgang Hagen, Sybille Krämer, Dieter Mersch, Stefan Rieger, Lambert Wiesing, Hartmut Winkler. Die Beiträge liegen sowohl als Video-Mitschnitte wie auch als Audio-Dateien vor.

GK 658: »Bild-Körper-Medium. Eine anthropologische Perspektive«

Das Graduiertenkolleg »Bild-Körper-Medium. Eine anthropologische Perspektive« an der staatlichen Hochschule für Gestaltung (HfG) in Karlsruhe stellt nach eigener Aussage die Frage nach dem Bild als Frage nach dem Menschen, der Bilder erfindet und benutzt. Hierbei entwirft es eine Art »Mediologie mit Körperbezug«, die gleichermaßen Bild- und Medienwissenschaft gerecht werden soll.
Das Kolleg wird hochkarätig betreut. Es [...]

GK 1020: »Mediale Historiographien«

Das Graduiertenkolleg »Mediale Historiographien«, getragen von der Bauhaus Universität Weimar, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Universität Erfurt, erörtert die Beziehung zwischen Medien und Geschichte, genauer, zwischen Geschichte der Medien und Medien der Geschichtsschreibung. Dabei setzt es an bei den großen Medienumbrüchen des 19. Jahrhunderts sowie der Entstehung moderner Geschichtsbegriffe gegen Ende des 18. Jahrhunderts.

SFB/FK 615: »Medienumbrüche«

Das kulturwissenschaftliche Forschungskolleg »Medienumbrüche« der Universität Siegen erforscht und vergleicht die jeweiligen Medienumbrüche zu Beginn des 20. und 21. Jahrhunderts. Dabei untersucht es ihre Bedeutung für analoge bzw. digitale Medienkulturen – etwa unter medienästhetischen Gesichtspunkten, hinsichtlich technologischer Aspekte oder mit Hilfe anthropologischer, kulturhistorischer und literaturwissenschaftlicher Fragestellungen.
Das Forschungskolleg bietet neben interessanten Vorträgen und diversen Publikationen die [...]