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	<title>Mediendenken.de &#187; Das Phänomen</title>
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	<description>Medientheorie 3.0</description>
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		<title>Weltsicht 2.0</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 06:02:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nele</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von der Ansicht zur Aufsicht &#8211; Ein Perspektivenwechsel

Die zunehmende Anzahl (wenig informativer) Pressebilder aus der Vogelperspektive, bestärkt Jennifer Allen in der These, dass sich in Zeiten der Google-Kartographie und GPS-Verortung unsere Sicht der Dinge von einer statischen Zentralperspektive zu einer dynamischen Vogelperspektive wandelt. Mehr zur Aufsicht als symbolischer Form des 21. Jahrhunderts in ihrem Artikel That Eye, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Von der Ansicht zur Aufsicht &#8211; Ein Perspektivenwechsel</strong></p>
<p><a href="http://mediendenken.de/wp-content/uploads/2010/06/allen132.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2419" title="17344139" src="http://mediendenken.de/wp-content/uploads/2010/06/allen132.jpg" alt="" width="450" height="290" /></a></p>
<p>Die zunehmende Anzahl (wenig informativer) Pressebilder aus der Vogelperspektive, bestärkt Jennifer Allen in der These, dass sich in Zeiten der Google-Kartographie und GPS-Verortung unsere Sicht der Dinge von einer statischen Zentralperspektive zu einer dynamischen Vogelperspektive wandelt. Mehr zur Aufsicht als symbolischer Form des 21. Jahrhunderts in ihrem Artikel <a title="That Eye, The Sky " href="http://www.frieze.com/issue/article/that_eye_the_sky/" target="_self">That Eye, The Sky</a>.</p>
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		<title>McLuhan 2010</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 10:46:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nadine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Phänomen]]></category>
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		<category><![CDATA[Prothesen]]></category>

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		<description><![CDATA[Weiter geht's.
Klick.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weiter geht&#8217;s.<br />
<a href="Weiter geht's:  &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,669567,00.html&quot;&gt;">Klick.</a></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,669567,00.html"></a></p>
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		<title>Die Sendung mit dem Mauss</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Oct 2008 09:48:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nadine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Phänomen]]></category>
		<category><![CDATA[Der Begriff]]></category>
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		<description><![CDATA[Der französische Soziologe, Ethnologe und Anthropologe Marcel Mauss hat sich in seinem Werk unter anderem mit den Körpertechniken des Menschen auseinandergesetzt. Sprich, mit der Weise, in der sich die Menschen ihres Körpers bedienen. Oder anders ausgedrückt: mit den körperlichen Handlungen, die im Leben des Einzelnen sowie in der Geschichte der jeweiligen Gemeinschaft mehr oder weniger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der französische Soziologe, Ethnologe und Anthropologe Marcel Mauss hat sich in seinem Werk unter anderem mit den Körpertechniken des Menschen auseinandergesetzt. Sprich, mit der Weise, in der sich die Menschen ihres Körpers bedienen. Oder anders ausgedrückt: mit den körperlichen Handlungen, die im Leben des Einzelnen sowie in der Geschichte der jeweiligen Gemeinschaft mehr oder weniger traditionsgemäß sind.<span id="more-1077"></span></p>
<p>Spontan denkt man bei besagten Körpertechniken etwa an die winkende Hand als Grußgeste, das Übereinanderschlagen der Beine beim Sitzen oder aber auch ganz einfach die Art wie man den Griffel beim Schreiben hält.</p>
<p>Eine der von Mauss beschriebenen und diskutierten Körpertechniken ist der menschliche Schwimmstil. Heute, so stellt Mauss in seinem berühmten Körpertechniken-Aufsatz fest, bewegt man sich durch verschiedene Arten des <em>crawl</em> durchs Wasser. Also Gesicht unter Wasser gehalten und nur zum Atmen empor gestreckt. »Damals« sah das noch anders aus und ähnelte mehr einem Kopf-über-Wasser-haltendenden Brustschwimmen. &#8220;Zusätzlich hat man die Gewohnheit aufgegeben, Wasser zu schlucken und es wieder auszuspucken. Denn die Schwimmer zu meiner Zeit betrachteten sich als eine Art Dampfschiff&#8221;, fügt er illustrativ hinzu.</p>
<p>Der Wechsel dieser Körpertechnik hängt dabei mit einem Umbruch in der Schwimmerziehung zusammen. Lernte man früher noch erst das Schwimmen und DANN das Tauchen, so ist es heutzutage genau umgekehrt: erst lernt das Kind sich überhaupt im und unter Wasser zu halten &#8211; und zwar bestenfalls mit geöffneten Augen &#8211; und dann, in einem zweiten Schritt, bringt man ihm bei zu Schwimmen. Das Tauchen kommt im Lernprozess also an erster Stelle, was eine viel sportlichere, ›ergodynamischere‹ Schwimmmethode zufolge hat.</p>
<p>Wichtig ist für Mauss also die Erkenntnis, dass es keine ›natürliche‹ Art und Weise gibt, in der sich der Mensch seines Körpers bedient. Vielmehr manifestieren sich in den Körpertechniken körperliche Disposition (physiologische Komponente), individuelle Situation (psychologische Faktoren) sowie durch die Bezugsgemeinschaft geprägte Erziehung (soziologische Tatsachen). »Der Körper ist das erste und natürlichste Instrument des Menschen«, sagt Mauss. Oder anders: Der Körper ist die physio-psycho-soziale Schnittstelle zwischen Individuum und Gemeinschaft sowie Technik und Kultur.</p>
<p>Mit der Zeitgebundenheit von Bewegungsmustern beschäftigt sich auch der Artikel <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2008/0701/feuilleton/0156/index.html">Soziale Bewegungen</a> aus der Berliner Zeitung. Diese, so die Autorinnen, zeigt sich insbesondere an Tanzstilen. Früher noch von der Etikette diktiert und am Hofe studiert hat jetzt jede Epoche und jede musikalische Anhängerschaft ihre eigene tänzerische Ausdrucksmethode. Unterrichtet werden die Mitglieder über die neuesten <em>Moves </em>nicht nur im Club, sondern auch medial per Videoclip.</p>
<p>Beispiel gefällig? Bittesehr:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=sLGLum5SyKQ"><img class="alignnone size-medium wp-image-1078" title="bild-1" src="http://assets.mediendenken.de/uploads/2008/10/bild-1.png" alt="" width="481" height="385" /><br />
</a></p>
<p>Ein Tanzstil, der durch Schwimmbewegungseinlage sicherlich auch für Mauss interessant gewesen wäre&#8230; Und passenderweise wurde das Instruktionsvideo auch gleich im Schwimmbad gedreht.</p>
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		<title>Jetzt geht&#8217;s loos: EM-Auftakt medial</title>
		<link>http://mediendenken.de/2008/06/jetzt-gehts-loos-em-auftakt-medial/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Jun 2008 07:24:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nadine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Phänomen]]></category>
		<category><![CDATA[Agora]]></category>
		<category><![CDATA[Bildschirm]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>

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		<description><![CDATA[Alleine Fußball schauen ist trist.
Ein Spiel in großer Gruppe zu verfolgen, sich von der Euphorie der anderen mittragen lassen, Fans der gegnerischen Mannschaft (theoretisch) direkt ins Gesicht schreien zu können und sich bei Torfall (praktisch) in den Armen zu liegen &#8211; das ist Fußball, wie er sein soll! Ein Gemeinschaftserlebnis unter Freunden, in Angesicht von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alleine Fußball schauen ist trist.<br />
Ein Spiel in großer Gruppe zu verfolgen, sich von der Euphorie der anderen mittragen lassen, Fans der gegnerischen Mannschaft (theoretisch) direkt ins Gesicht schreien zu können und sich bei Torfall (praktisch) in den Armen zu liegen &#8211; das ist Fußball, wie er sein soll! Ein Gemeinschaftserlebnis unter Freunden, in Angesicht von Feinden. Neumodischer Titel des kollektiven, Plasma-gesteuerten Rausches: &#8220;Public Viewing&#8221;.</p>
<p><img src="http://www.titosclub.de/images/news/fussball.jpg" alt="" width="480" height="347" /></p>
<p><a href="http://assets.mediendenken.de/uploads/2008/06/human-voice-crowd-battle-cry-charge-scream-01.mp3">(Und so hört sich&#8217;s an: human-voice-crowd-battle-cry-charge-scream-01)</a></p>
<p>Ubiquitärer Auftakt diser Massenversammlungen war die WM 2006. Allerorts wurden überdimensionale Bildschirme aufgestellt, um die Spiele gemeinsam in sportlich-miteifernder Manier verfolgen zu können. Spätestens zu dem Zeitpunkt war klar, dass die Idee von der <a href="http://www.heise.de/tp/r4/html/result.xhtml?url=/tp/r4/artikel/22/22842/1.html&amp;words=Public%20viewing&amp;T=public%20viewing">Vereinsamung der Menschen vor ihren Bildschirmen durch den Gang in die (digitale) Mediengesellschaft</a> nicht mehr zu halten ist.</p>
<p>Public Viewing &#8211; die neue Form der griechischen Agora?</p>
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